1-2 Haarfrei

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Biologie der Haare

Während in der Steinzeit die Körperbehaarung noch eine wichtige Rolle für den Menschen hatte, ist dies heute nicht mehr der Fall.
Im Gegenteil: Ob im Gesicht oder anderen Körperregionen stellen Haare nicht nur ein kosmetisches sondern oft auch ein psychisches Problem dar.

Beim Menschen ist die Anlage der Haarfollikel bereits mit der Geburt abgeschlossen.
Am gesamten Körper eines Menschen befinden sich Haarfollikel, ausser an den Schleimhäuten, Fußsohlen und in den Handflächen.
Die Haarfollikel an den unterschiedlichen Körperregionen variiren sehr in ihrer Größe und Form, besitzen aber die gleiche Grundstruktur. Die sich in der Haarwurzel befindlichen Matrixzellen produzieren den Haarschaft, dessen größter Anteil aus haarspezifischen Intermediärfilamenten und zugehörigen Proteinen besteht. Die Haarfarbe wird durch die pigment bildenden Melanozyten bestimmt.
Die Wachstumsgeschwindigkeit und die Größe des Haares wird durch die Haarpapille bestimmt.
Der zwiebelförmige Haarbulbus bildet das proximale Ende des wachsenden Follikels und reicht bei Terminalhaaren bis in das subkutane Fettgewebe.

Unterschiedliche Haartypen:

In Abhängigkeit von Stärke, Pigmentierung, Länge, Lebensalter und Körperregion lassen sich 3 verschiedenartig aufgebaute Haartypen unterscheiden.

Lanugohaar:
Dies ist das Körperhaar eines ungeborenen Kindes, welches nach der Geburt durch Vellus- und zum Teil auch sofort durch Terminalhaar ersetzt wird.
Es ist unpigmentiert, weich, dünn, kurz und besitzt kein Haarmark.

Vellushaar:
Das Vellushaar, auch Wollhaar genannt, ist ebenfalls kurz, dünn, größtenteils marklos und nur zum Teil pigmentiert. Es bildet die allgemeine Körperbehaarung bis zur Pubertät und zum Teil auch darüber hinaus. Das klassische feine Flaumhaar am Körper eines Kindes.

Terminalhaar:
Die Kopfbehaarung, die Wimpern und Augenbrauen bestehen bereits bei Geburt aus Terminalhaaren. Die Haare sind dick, lang, meist markhaltig und je nach individueller Haarfarbe auch pigmentiert.

Vellus- und Terminalhaare lassen sich nicht immer so genau voneinander unterscheiden. Die Übergangsform nennt man dann Intermediärhaar. Ein Haarfollikel kann im Laufe seines Lebens verschiedene Haartypen bilden.
Zum Beispiel, wenn in den Achselhöhlen oder im Genitalbereich Vellushaare in der Pubertät, durch den Einfluss von Sexulhormonen, in Terminalhaare umgewandelt werden.  Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. Beispielsweise kann beim anlagebedingten Haarausfall am Kopf eine Rückbildung vom Terminalhaar zum Vellushaar erfolgen.

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